Love is 4 walls

November 14, 2016

EN/ It's been a month, since I wrote my last blogpost, and a lot happened meanwhile. Even though I diligently note all events in my journal, so that I can look back on them every now and again, one event really stood out the past month!

Maybe some people, who follow me on Instagram, already know - we have won the KPOP Dance Contest in Frankfurt! 

Yes, we have won the first place and I still feel so happy and proud, when I think of it. It's been a year now since I joined the crew and within this one year we have grown so much, personally, as dancers and especially as a family. Still there is a lot to learn and I hope that we will work even harder to achieve even more!

To be honest, all this dancing stuff is one of many reasons why I had such a long break on my blog. It is quite a time-consuming and emotive hobby. Back in April we participated in another contest. I remember all those endless training sessions, we put so much time, effort and energy in that project. But what really troubled me was that it would be my first performance since like forever! The last time I performed on a stage was when I was a younger kid! For some (stupid) reason I wanted to quit dancing and since then I've never performed or even danced again (I even thought that I unlearned how to dance - and sometimes I still believe it). But yeah, back to the topic, the contest in April really left me emotionally drained, the nearer the date of the contest came, the more anxious I became. I have to admit that my anxiety became so strong that I couldn't really enjoy our performance, our time on stage, I was nervous and anxious all the time! But fortunately we won, we won the first place and you can't imagine how happy we all were, I even cried. The moment we were declared as the winner of the contest we knew that all the effort was worth it. Absolutely worth it.

After that, I thought I had beaten my anxiety. We trained really hard for our performance last month, we are a big group of girls and we motivate each other as often as we can but unfortunately the same pattern repeated again. My anxiety came back. This time I tried not to give it so much attention, but well, you know - reverse psychology. Somehow I managed to push it into the corner of my mind most of the time but I could see it sitting there and staring at me! Like what the f*ck, please get out of my head... Shortly before our performance - we left the hall for a quick warming-up session - my anxiety kicked in really intensely. My heart was racing, I started to sweat, could not control my breathing, I cried, in short: I hyperventilated, I guess... The other girls tried to calm me, my bestest friend told me to get my shit together... The horror had its peak when we stood on stage and started our show. I swear my legs felt like concrete, the power of ones mind is so freaking strong! But after one or two minutes into the show my mind and body calmed down a little bit and then I entered a phase where I just danced and did not pay attention to anything else. I guess this is the feeling everyones been trying to explain to me: "You will forget anything as soon as you stand on stage, trust me, you will just perform".

Well, I wish I could just perform. My anxiety really stressed me out. Buttt the reason I'm telling you such a personal story of mine is that even though it started out as a really uncomfortable situation for me it turned out to be one of my biggest lessons I have gone through this year so far. I think it's one of the cosmic rules we can't escape from and have to encounter in our life (lol): overcoming your fears will lead to greater things (or somewhat like that), in my case it was winning the contest with my crew and growing personally.

I don't know how it will be the next time I stand on a stage. But I learned a lot about myself last month and I think I know now how to cope or at least deal with my anxiety. And I really have a wonderful crew. I don't know if anyone of my #shapgang girls will read this boring blogpost but I'm really thankful that they tried to help me and accept my weird being in this crew, lol.

I know, normally I blog in german (schreibt man das so?), but today I felt like blogging in english, this is my very first blogpost in english, so please bear with me, my english not good. If you feeling like your inner Grammar Nazi is coming out, feel free to leave a comment below but only constructive criticism, no hate! If anyone is interested in watching our show (who knows), you can write it in the comments and I will send you a link. And yes, it was a KPOP Dance Contest, so obviously we danced to korean music but I encourage you to give it a try, it's really not that bad and our show is only half as good if you turn down the music.

I hope you enjoyed todays storytime. Lots of love, Bao


Candid shot of silly me - again thanks to Supakul Production 


New beginning

October 3, 2016

Nach nun mehr als einem halben Jahr gibt es endlich wieder einen neuen Blogpost hier. Ich bin wahrscheinlich ziemlich eingerostet was das Schreiben betrifft, dennoch möchte ich versuchen etwas zur Veränderung meines Blogs zu schreiben.

In meinen letzten paar Posts hat man mir schon meine Unlust zum Bloggen angemerkt. Es zog sich von Anfang des Jahres bis hin zum Sommer, wo ich im Urlaub in Vietnam wieder Motivation gewann. Nach langem hin und her habe ich mich dazu entschieden meinen Blognamen zu ändern. Ich konnte mich schon lange nicht mehr mit meinem alten Blognamen identifizieren, er entstand zu damaligen Teenagerzeiten. Dazu fiel auch die Entscheidung nicht mehr unter meinen ehemaligen "Bloggernamen" Alice zu schreiben. Auch dieser gehörte zur Geburt dieses Blogs, ich mochte meinen Namen Bao schnurstracks einfach nicht, habe immer mehr Gefallen an der Idee, unter dem Namen Alice zu bloggen, gefunden und so kam es dann auch, dass der allererste Blogpost von Alice veröffentlicht wurde. Mittlerweile kann ich mich nicht mehr mit Alice identifizieren. Das klingt alles dramatischer als es ist. Mein Blog ist einfach mit mir etwas älter und reifer geworden, dazu gehören eben auch Veränderungen. Ich stehe nun mehr hinter dem, wer und was ich bin und ich habe wieder mehr Motivation und Inspiration zum Bloggen.


Mein neuer Blogname journalofb hat eine ganz einfache Bedeutung - mein Blog ist wie eine Art Tagebuch für mich. Hier kritzel ich alle meine schönen Memoiren nieder, hier zeige ich Fotos, die mir gefallen, hier teile ich meine kleinen Geschichten mit der Welt - journal of Bao. Zum Namen inspiriert hat mich mein Taschenkalender, der für mich auch als Tagebuch fungiert und in denen nicht nur Termine, sondern jegliche Erlebnisse notiert werden. Ich möchte einen wundervollen Tag nicht als abgehakt in eine Schublade meines Gedächtnis packen. Ich möchte ihn schmücken, mit einer Prise liebevoller Bearbeitung in meinen Kalender verewigen. So auch hier auf dem Blog. 

Danke an Kritsch - Supakul Production

Ich plane demnächst einige Bilder von meinen bisherigen Reisen dieses Jahres zu veröffentlichen. Eigentlich ist es Tradition, dass ich Bilder von meinem Urlaub in Vietnam hier auf dem Blog zeige, deswegen werde ich mich so schnell es geht daran setzen. Regelmäßig zu bloggen habe ich dennoch nicht vor, da ich mich im Endspurt meines Studiums befinde. Ein halbes Jahr wird es bis zum nächsten Blogpost aber nicht dauern. Zudem spiele ich noch mit dem Gedanken auf englisch zu bloggen. Noch muss eine Menge Arbeit bezüglich des Blogs erledigt werden. Langsam aber sicher wird es wieder. 

Soviel zum neuen Start. Freut mich sehr, wenn ihr es bis hierhin geschafft habt :-). Bis bald, Bao 

2015 recap & update

January 25, 2016

Besser spät als nie. Ich habe mich endlich mal dazu aufgerafft diesen Blogpost zu schreiben. Der allerletzte Blogpost des Jahres sollte traditionsgemäß immer ein Recap sein. Normalerweise versuche ich ihn noch vor dem neuen Jahr zu schreiben, diesmal wurde der Recap eben doch der allererste Blogpost des Jahres. Ich wollte vor Weihnachten einfach eine Pause vom Blog nehmen. Die Pause tat mir gut, nun verspüre ich wieder etwas Lust und Motivation um an meinem Blog zu arbeiten. 

Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen? Mein Neujahrsabend war ganz angenehm, ich habe ihn mit meiner Familie und meinem Freund verbracht. Danach bin ich mehr oder weniger wieder in meinem leichten Dämmerzustand gefallen. Ich wünschte ich könnte einen Winterschlaf machen, einfach erst wieder aufstehen, wenn die Sonnenstrahlen wieder da sind. Normalerweise habe ich nichts gegen den Winter, das gehört eben mal zu unserem Leben hier in Deutschland dazu, aber diesen Winter bin ich so furchtbar unmotiviert und träge. Ich hoffe es hält nicht allzu lange an, denn dieses Jahr habe ich eigentlich eine Menge vor. Aber dazu später mehr...

2015 war ein ziemlich lehrreiches Jahr gewesen. Ich habe vieles neues dazu gelernt, vor allem viel über mich selbst. Ich habe gelernt, wie ich ticke, was für Macken ich habe, welche Stärken und Schwächen ich besitze. Seiten an mir, wo ich felsenfest davon überzeugt war, dass sie so bleiben werden, haben sich verändert. Ich blieb kritisch, habe verschiedene Perspektiven eingenommen, stets versucht alles aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Habe mich Stück für Stück so akzeptiert wie ich bin, habe mich selbst besser kennen gelernt. 

Der Weg der Selbstfindung ist nicht für jedermann einfach und kurz. Viele müssen sich auf die lange Reise begeben, die gezeichnet ist von Höhen und Tiefen. So wie ich. Ist es der richtige Weg? Stehe ich vor einer Sackgasse? Schwimme ich gegen den Strom? Oft fühlt es sich so an für mich. Wie als ob dichter Nebel meine Sicht versperren würde. Dann herrscht Stillstand im Leben, gefolgt von ungeduldiger Rastlosigkeit.
Doch mit der Zeit weiß ich nun endlich, dass es besser ist mit Geduld den Weg zu beschreiten, stets Vertrauen in das eigene Können und die Intuition zu haben, statt blind, hastig und ziellos der vermeintlich richtigen Antwort hinterher zu jagen. Natürlich gibt es immer noch Zeiten, wo ich rastlos bin, am liebsten so schnell wie möglich nach der Antwort, der Lösung, greifen möchte und schließlich doch nur ins Leere fasse. In solchen Momenten merke ich dann was für ein Druck auf mir lastet und versuche es dann wieder mit innerer Ruhe anzugehen.
Manche Fragen an mich selbst wurden gelöst, manche sind immer noch unbeantwortet. Doch es ist besser, die Antwort mit der Zeit kommen zu lassen, als diese krampfhaft im Jetzt zu erzwingen. 

Ich hoffe, dass ich mit dieser Einstellung die Hürden dieses Jahres erklimmen kann. Die wohl größte stellt meine Abschlussarbeit dar. Seit Monaten wollte ich diese schon angehen, ständig kam was dazwischen. Langsam wird es endlich was. Ich weiß nicht wieso, aber ich habe so Bammel davor sie zu schreiben, ich fühle mich so verdammt unsicher. In kleinen Schritten werde ich versuchen diese große Aufgabe zu bewältigen. Ziel ist es, sie bis Sommer fertig zu schreiben, da ich im Sommer mit meiner Familie gemeinsam nach Vietnam fliegen werde, um dort Urlaub zu machen. Da möchte ich ungern die Abschlussarbeit gedanklich mitnehmen. 

Was mein Blog betrifft, habe ich ebenfalls einige Pläne. Ich denke seit längerem über einen Namenswechsel nach, bin mir aber noch sehr unsicher. Was meint ihr, soll ich meinen Blognamen behalten oder eine Änderung wagen? Ich würde mich über eure Meinungen freuen. Zudem erwäge ich es zukünftig auch in englisch zu schreiben, da bin ich mir aber ebenfalls unsicher. Eventuell werde ich meinen Blog erst mal schließen, bis ich wieder mehr Zeit habe, um mich ihm zu 100% widmen zu können. 

Bis bald,
Alice 



Weekly Review(s) & super Fashion Markt

November 16, 2015

Hallo alle zusammen. Es war etwas still hier in letzter Zeit. Als ich dachte, dass ich nach meinem Praktikum wieder mehr Zeit haben werde, lag ich total falsch. Es stimmt, ich sitze zwar nun nicht mehr acht Stunden am Tag im Büro, aber dafür bin ich jetzt in so viele verschiedene Projekte eingebunden. So wie ich bin, habe ich mich selbst und meine Freizeit wieder mal total überschätzt. Seit Anfang des neuen Semesters bin ich also Mitglied einer Tanzgruppe, überforderte Nachhilfelehrerin und selbst Französisch-Lernerin. Zudem kommt noch mein Blog hinzu, welcher wegen dieser neuen (Lebens-)Projekte etwas zurücktreten musste. 

Letztes Wochenende haben mein Freund und ich uns eine kurze Auszeit gegönnt und sind nach Köln gefahren. Köln hat in unseren Herzen einen besonderen Platz, da wir damals als Freunde zusammen nach Köln gefahren und uns dort erst wirklich näher gekommen sind. Jedenfalls wurde ich zum super Fashion Markt im MAKK eingeladen und da haben wir uns beide gedacht, dass es keine schlechte Idee wäre Köln wieder mal einen Besuch abzustatten. 

Dort haben wir uns auch mit Linh von in high fashion laune getroffen. Wir sind erst mal in burgerlich was essen gegangen, ein echt toller Laden, zugegeben, das Essen war jetzt nicht unbedingt 5 Sterne, aber die Location war wirklich schön! Danach sind wir zum MAKK gelaufen, ich muss sagen, dass mich die Straßen Kölns etwas verwirren, aber wir sind sicher angekommen. Dort wurden wir freundlich begrüßt und uns wurden wirklich coole Goodie Bags überreicht (jedes einzelne ein Unikat), dann ging es auch schon weiter in die Ausstellung. Es wurden Stücke von Modedesignern von A bis Z vorgestellt und es war wirklich interessant zu sehen, was die Designer entworfen haben, jedoch hielt sich mein Interesse in Grenzen, weil ich nicht so viel damit anfangen konnte. 




Danach haben wir uns den eigentlichen Fashion Markt angeschaut, wo Designer ihre Label, Klamotten oder Schmuckstücke präsentierten. Es war wirklich inspirierend sich all die Stücke der Designer anzuschauen, man konnte sehen wie viel Mühe und Arbeit sie darein gesteckt haben. Ich fand das eine oder andere Teil interessant, aber gekauft habe ich mir nichts, denn, das könnt ihr euch bestimmt denken, günstig ist es nicht wirklich. 


 Wunderschöne Handyhüllen, Taschen und Schmuck von ELEKTROPULLI 


Die Atmosphäre war entspannend und nach ausreichendem Schlendern zwischen den Ständen haben wir uns noch im Café hingesetzt um etwas zu plaudern. Alles in allem ein interessanter Abend, wo ich viele neue Eindrücke sammeln konnte und auch endlich mal die süße Linh persönlich kennen gelernt habe :-).Da ich zu dem Zeitpunkt krank war, ging es danach für mich und meinen Freund auch wieder schnell zurück ins Hotel, wo ich erschöpft ins Bett fiel. Am nächsten Tag sind wir noch etwas in Köln spazieren gegangen, wobei wir versucht haben die Innenstadt zu vermeiden, da es verdammt voll war. Trotzdem ist Köln eine liebenswürdige Stadt, die wir wohl noch öfters besuchen werden. 

Soviel zu meinem Update. Ansonsten gibt es nichts neues und meine Woche ist wieder mal vollgestopft. Ich fühle mich in letzter Zeit öfters ausgelaugt und demotiviert. Ich hoffe es liegt nur am Wetter. 

Bis bald, Alice


P.S. Ich möchte kurz etwas zu den Ereignissen letzte Woche am Freitag in Paris sagen. Ich saß zum Zeitpunkt der Geschehnisse am Laptop und war mit meinem Freund in einem Spiel drin, als ich dann zum Handy griff und im Gruppenchat von den schrecklichen Nachrichten las. Ich war schockiert gewesen, habe sofort meinen Verwandten in Paris geschrieben, zum Glück ging es ihnen gut. Es wurde eine unruhige Nacht für mich, auch weil ich dann noch erfuhr, dass in Beirut ebenfalls ein Anschlag verübt wurde. Es ist nicht so, dass ich keine Nachrichten schaue, aber es kommt vor, dass ich aus Zeitgründen nicht dazu komme. Der ganze Strom dieser verheerenden Neuigkeiten, der in den darauffolgenden Tagen auch nicht abnahm, im Gegenteil, es wurde immer mehr, machte mich wirklich sehr traurig und erinnerte mich wieder daran, dass wir alle stets dankbar sein sollten für unser Leben. Mein Beileid und Mitgefühl an alle Opfer dieser unglaublichen Gräueltaten. Ich wünsche uns allen vom Herzen Frieden, auf der ganzen Welt. Mehr nicht. Meine Meinung.




Outfit & some smalltalk about social media

November 4, 2015

Da bin ich wieder. Mich hat es nun auch erwischt, ich bin erkältet, deswegen möchte ich euch schon mal vorwarnen, dass ich heute höchstwahrscheinlich etwas verdreht schreiben werde, denn mein Kopf kann gerade nicht so klar denken, wie er eigentlich sollte. 

In letzter Zeit ist so vieles tolles passiert, ich finde es schade, dass ich kaum dazu komme darüber zu bloggen. Ich hoffe, dass ich dieses Wochenende fleißig Fotos machen werde, denn es wird ein vielversprechendes Wochenende. Es ärgert mich ziemlich, dass ich genau jetzt krank geworden bin, aber ich werde dafür sorgen, dass mein Körper sich schnell wieder erholen kann, sodass ich den Trip nach Köln und das Teamtreffen am Sonntag genießen kann ;-)! Mehr dazu in anderen Posts. 

Folgende Fotos sind vor einem Monat entstanden. Ich finde sie nicht perfekt, vor allem, weil ich mich selbst auf diesen Bildern sehr komisch finde, ich sehe wie ein "Sack" aus, haha, das Posen will gelernt sein (nein, es ist kein fishing for compliments). Nun, was ist aber schon perfekt, vor allem in der Welt des Social Media...? Dazu gleich mehr. Da ich aber das Licht auf den Bildern so schön fand, habe ich mich trotzdem dazu entschlossen sie hochzuladen, zudem haben mein Freund und ich geduldig eine halbe Stunde auf die golden hour gewartet, sogar mit App, und als es dann soweit war, sind wir beide wie verrückt rumgeturnt, denn die golden hour geht immer verdammt schnell vorbei. Die Mühen sollen also nicht umsonst gewesen sein.



Bluse Esprit ; Jeggings Pull&Bear ; Stiefeletten H&M

Zurück zu diesem "nichts ist perfekt"-Thema. Ihr habt die Sache mit dem Instagram-Model Essena O'Neill bestimmt mitbekommen. Wenn nicht, möchte ich euch erzählen worum es bei dieser Sache geht. O'Neill war ein ganz normales Mädchen, bis sie über Nacht zu einer Instagram-Berühmtheit wurde. Ihre makellosen Bilder zeigten ein perfektes Leben, sie wurde von zahllosen Firmen gesponsert und führte nebenbei auch noch einen erfolgreichen Blog und YouTube-Kanal. O'Neill selbst wurde ein wahrgewordener Mädchentraum. 
Vor einigen Tagen wurde O'Neill über Nacht nochmal zu einem Social Media-Phänomen. Diesmal jedoch sah man eine zerbrochene Teenagerin, die tränenüberströmt der Welt erzählt, dass Social Media eine Scheinwelt ist, die sie kaputt gemacht hat. Sie löschte um die 2000 Bilder von ihrem Instagram-Account und betitelte die, die noch übrig waren mit harten, aber wahren Wörtern. Auf Elle könnt ihr das nachlesen.

Es gibt nun natürlich viele verschiedene Meinungen zu diesem Thema. Ich selbst weiß nicht genau, was ich von all dem halten soll. Einerseits finde ich es sehr, sehr mutig von ihr, diesen Schritt getan zu haben, sich der ganzen Welt "entblößt" zu haben. Es muss anscheinend ein großer Druck gewesen sein, diese Scheinwelt aufrecht zu erhalten. Andererseits kann ich ihr Leid nicht vollkommen nachvollziehen. Es ist nämlich irgendwo schlichtweg einfach ein "first world problem". So schrecklich diese Last gewesen sein mag, ich denke mir, dass es nicht sehr schwer sein kann, sich davon zu "erholen". Den ersten Schritt hat sie immerhin getan. Zudem finde ich, war es nicht die alleinige Schuld des Social Medias, dass sie daran zerbrochen ist. Meiner Meinung nach war es ihr Umgang mit Social Media selbst, der sie dann in einen Strudel von Lügen, Identitätskrisen und schließlich  zu dem (vermeintlichen) Verlust der eigenen Persönlichkeit geführt hat.

Emma ganon hat dazu einen wundervollen Artikel geschrieben. 

"Social media is not to blame here. It's up to us not to treat it like a game. Treating it like a numbers game will only end in tears. Chasing clicks will leave us hollow. Creating meaningful content that people enjoy will make the difference. Social media can be fantastic if we keep it fucking real."

"The Internet is what you make it", das ist so wahr. Früher, das gebe ich offen zu, war ich auch nur auf Klicks, Follower und Likes hinaus. Auf Zahlen. Aber ich bin froh und stolz darauf, dass ich mich von dieser Einstellung entfernt habe, denn sie nahm mir nur den ganzen Spaß am Bloggen weg. Ich habe schon mal darüber geschrieben, "how social media brainwashes us", und ich kann nicht oft genug darüber schreiben. Das Internet ist mittlerweile ein fester Bestandteil unserer heutigen Welt, aber wir dürfen nicht vergessen eine klare Grenze zwischen der realen Welt und die des Internets zu ziehen. Und wenn wir das Internet, das Social Media in unserem Leben integrieren wollen, dann bestenfalls immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass wir mehr sind als unsere virtuellen Gesichter, mehr als die Zahlen, die an unseren Accounts haften, aber nichtssagend sind über unsere Person. Nicht die Zahlen, sondern der Content, den wir produzieren und wie wir den präsentieren, macht uns aus.

Zum Schluss noch ein tolles Zitat aus Emma ganons Artikel:

"The Internet is an incredible place to share your interests. If you love writing, be a blogger. If you love fashion, take photos of your clothes. If you love performing, grab a camera. If you love music, upload it straight to YouTube. If you want to illustrate, share it on Tumblr. The list goes on. But, remember the art. Remember the craft. Remember the reason why."


Hoffentlich hat euch der heutige Blogpost gefallen und hoffentlich habe ich nicht zu verwirrend geschrieben? Ich wünsche euch jedenfalls noch eine schöne Woche, ich melde mich entweder Ende dieser oder nächste Woche bei euch. 
Bis bald ihr Lieben, Alice 

Shoppingverbot - Fazit

October 19, 2015

Dieser Blogpost kommt verspätet, aber besser spät als nie. Ich habe vor einigen Monaten eine Challenge angefangen und zwar die Shoppingverbot-Challenge. Dazu inspiriert haben mich sämtliche Blogger, die es ebenfalls gemacht haben. Ich fand es immer sehr interessant, wie jene Blogger die Challenge angegangen sind, welche Erfahrungen sie gemacht und was sie daraus gelernt haben. Ich habe dann beschlossen es selbst für drei Monate durch zu ziehen, nun ist es mal Zeit für ein Fazit.

Angefangen habe ich Anfang Juni, aufgehört Ende August. Am Anfang war ich sehr motiviert gewesen, ich war mir felsenfest sicher, dass mir eine Pause vom Shopping gut tun würde, habe sogar ein Update für den ersten Monat geschrieben. Der erste Monat lief relativ gut, aber selbst da habe ich schon "geschummelt" und habe mir einige Teile gekauft. Ich habe mein Gewissen aber stets mit der Ausrede "ich brauche es wirklich" beruhigt. 
Ab Juli und August ging es dann bergab. Ich habe mir selbst die Regel aufgestellt, maximal nur zwei Teile im Monat kaufen zu dürfen, jedoch bin ich ziemlich darüber hinausgeschossen. Bekanntlich ist in Juli und August der große Sommersale und ich konnte mich leider nicht vor den Mengen an Angeboten und Rabatten wehren. Immer und immer wieder haben mich die großen %-Schilder in die Läden gezogen, manchmal bin ich ohne Tüte aus den Laden gegangen, oft bin ich jedoch mit Tüte und schlechtem Gewissen wieder rausspaziert. Auch wenn ich immer darauf geachtet habe bloß Teile zu kaufen, deren Preise reduziert waren, hatte ich stets Gewissensbisse und zuhause wurden die Errungenschaften dann immer in den Schrank geschmissen, um bloß schnell den Fehler zu vergessen, den man da begangen hat. 

Gegen Ende August war mir klar, dass ich bei der Challenge total versagt habe. Es ist nicht so, dass ich jede Woche eine große Shoppingtour gemacht habe, aber ich habe viel zu oft "Gelegenheitskäufe" oder auch "Hamsterkäufe" gemacht. Mal wieder ein neues, weißes T-Shirt, mal ein Lippenstift, obwohl ich dutzende davon zuhause habe... Mir ist auch aufgefallen, dass ich genau dann shoppen gehe, wenn es mir "nicht gut geht". Sei es, weil ich frustriert bin von der Arbeit oder weil ich schlechte Laune hatte... genau dann bin ich immer in die Stadt gelaufen und habe mir Schnickschnack gekauft, einfach weil der Akt des Kaufens mich "beruhigt" bzw. zufrieden gestellt hat. 

Ich bin nicht sehr stolz darauf, wie die Challenge ausgegangen ist, aber sie war nicht sinnlos, denn ich habe natürlich auch was neues über mich gelernt. Ich weiß nun, dass ich versuchen werde die Shoppingmeile zu vermeiden, wenn ich mal "schlecht gelaunt" bin und Gefahr laufe, unsinniges Zeug zu kaufen. Natürlich wird es vorkommen, dass ich schlecht gelaunt bin und mich gleichzeitig auf der Shoppingmeile bzw. mitten in der Innenstadt befinde. Zudem gibt es ja noch das Onlineshopping, wo ich egal wann und wo, immer was einkaufen kann. Aber genau dann, wenn ich mich wieder dabei ertappe einen Frustkauf zu tätigen, werde ich es mir doppelt und dreifach überlegen, ob ich die Sachen wirklich brauche. Schließlich möchte ich nicht, dass es zu einer schlechten Angewohnheit wird, ich kenne schon jemanden, bei dem es ganz normal ist was zu kaufen und zwar bewusst, um sich danach besser zu fühlen. Ganz ehrlich, so möchte ich nicht enden.

Zudem ist mir auch aufgefallen, dass es sich so viel mehr besser anfühlt, etwas zu kaufen, das schon länger auf der Wishlist stand. Ich wollte schon seit dem letzten Herbst schöne Chelsea Boots, sowie richtig derbe Bikerstiefel haben. Euch ist es bestimmt schon aufgefallen, ich liebe den Herbst und ich finde, dass man sich am besten im Herbst anziehen und Klamotten kombinieren kann. Deswegen war ich begeistert, als ich vor kurzem über diese zwei Schätze gestolpert bin. 

bronx-schwarze-biker-boots-stiefel

Gummi Chelsea Boots Tommy Hilfiger

Bronx schwarze Biker Boots Stiefel

Stiefel Bronx ; Chelsea Boots Tommy Hilfiger 

Das klingt jetzt irgendwie bescheuert, aber wie gesagt, es hat mich wirklich viel mehr erfüllt Sachen zu kaufen, die schon länger auf meiner Wishlist standen, als so unsinniges Kleinzeug. So werde ich auch in Zukunft vorgehen, ich habe schon brav auf einen Zettel meine nächsten materiellen Wünsche aufgeschrieben und werde dafür Geld sparen bzw. auf einer Shoppingtour auch nur bewusst danach schauen.

Letztendlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es für mich nicht funktioniert ein striktes Shoppingverbot durch zu ziehen. Es ist wie beim ausgewogenen Essen (für mich!). Wenn ich versuche all die ungesunden Sachen zu vermeiden, komme ich früher oder später irgendwann an einem Punkt, wo ich genau das Gegenteil mache: ich stopfe alles in mir rein, was mir in die Quere kommt. Dann wird es mal ganz schnell Pizza, Cola und dann noch ein Dessert hinterher. Und danach fühle ich mich richtig mies. Deswegen habe ich mir in Sachen Ernährung vorgenommen, dass ich essen kann, was und wann ich will, aber auch darauf achten werde nicht maßlos und ohne Kopf zu essen. Das heißt so viel wie heute Pizza, morgen aber dann mal viel Grüntee und ein Salat. Für mich funktioniert das so ganz gut und wohler habe ich mich nie gefühlt. Zurück zum Shoppingverhalten. So wie ich es in meiner Ernährung mache, werde ich es wohl auch beim Shoppen anwenden. Ich darf mir ab und an was gönnen, idealerweise was von meiner Wishlist, aber dann werde ich auch darauf achten, mal zu sparen und kein Schnickschack zu holen.
Es kommt auf die Balance an

So viel zu meiner Challenge. Habt ihr schon mal sowas oder was ähnliches gemacht? Erzählt mir mal davon, ich würde mich sehr dafür interessieren, wie andere mit diesem Thema umgehen :-).

Liebst, Alice


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