Outfit - Long Coat

December 4, 2016

Einen wunderschönen 2. Advent! Ich hoffe ihr konntet euch gut ausruhen und für die kommende Woche Kraft tanken? Letzte Woche war bei mir ziemlich viel los, auf der Arbeit habe ich gemerkt, dass der Weihnachtsstress am Kommen ist, ansonsten war ich oft in der Bibliothek gewesen. 

Heute zeige ich Bilder von einem Shoot mit Jeffrey von Dudes and Chicks, die vor ungefähr zwei Monaten entstanden sind. Mitgeschleppt hab ich meine beste Freundin Phi. Wir beide sind in unserem Freundeskreis dafür bekannt, dass wir ziemlich unterschiedlich sind, uns aber ziemlich gut ergänzen. Ich denke, das kann man auf den Bildern ganz gut erkennen.

Morgen werde ich mit meinem Freund einen Kurztrip nach Straßburg machen, habt ihr irgendwelche Empfehlungen? Ich werde jedenfalls versuchen viele Bilder zu machen, es wird eine gute Gelegenheit sein, mein neues Objektiv auszuprobieren.

Ich wünsche euch noch einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die nächste Woche, Bao

















































Love is 4 walls

November 14, 2016

EN/ It's been a month, since I wrote my last blogpost, and a lot happened meanwhile. Even though I diligently note all events in my journal, so that I can look back on them every now and again, one event really stood out the past month!

Maybe some people, who follow me on Instagram, already know - we have won the KPOP Dance Contest in Frankfurt! 

Yes, we have won the first place and I still feel so happy and proud, when I think of it. It's been a year now since I joined the crew and within this one year we have grown so much, personally, as dancers and especially as a family. Still there is a lot to learn and I hope that we will work even harder to achieve even more!

To be honest, all this dancing stuff is one of many reasons why I had such a long break on my blog. It is quite a time-consuming and emotive hobby. Back in April we participated in another contest. I remember all those endless training sessions, we put so much time, effort and energy in that project. But what really troubled me was that it would be my first performance since like forever! The last time I performed on a stage was when I was a younger kid! For some (stupid) reason I wanted to quit dancing and since then I've never performed or even danced again (I even thought that I unlearned how to dance - and sometimes I still believe it). But yeah, back to the topic, the contest in April really left me emotionally drained, the nearer the date of the contest came, the more anxious I became. I have to admit that my anxiety became so strong that I couldn't really enjoy our performance, our time on stage, I was nervous and anxious all the time! But fortunately we won, we won the first place and you can't imagine how happy we all were, I even cried. The moment we were declared as the winner of the contest we knew that all the effort was worth it. Absolutely worth it.

After that, I thought I had beaten my anxiety. We trained really hard for our performance last month, we are a big group of girls and we motivate each other as often as we can but unfortunately the same pattern repeated again. My anxiety came back. This time I tried not to give it so much attention, but well, you know - reverse psychology. Somehow I managed to push it into the corner of my mind most of the time but I could see it sitting there and staring at me! Like what the f*ck, please get out of my head... Shortly before our performance - we left the hall for a quick warming-up session - my anxiety kicked in really intensely. My heart was racing, I started to sweat, could not control my breathing, I cried, in short: I hyperventilated, I guess... The other girls tried to calm me, my bestest friend told me to get my shit together... The horror had its peak when we stood on stage and started our show. I swear my legs felt like concrete, the power of ones mind is so freaking strong! But after one or two minutes into the show my mind and body calmed down a little bit and then I entered a phase where I just danced and did not pay attention to anything else. I guess this is the feeling everyones been trying to explain to me: "You will forget anything as soon as you stand on stage, trust me, you will just perform".

Well, I wish I could just perform. My anxiety really stressed me out. Buttt the reason I'm telling you such a personal story of mine is that even though it started out as a really uncomfortable situation for me it turned out to be one of my biggest lessons I have gone through this year so far. I think it's one of the cosmic rules we can't escape from and have to encounter in our life (lol): overcoming your fears will lead to greater things (or somewhat like that), in my case it was winning the contest with my crew and growing personally.

I don't know how it will be the next time I stand on a stage. But I learned a lot about myself last month and I think I know now how to cope or at least deal with my anxiety. And I really have a wonderful crew. I don't know if anyone of my #shapgang girls will read this boring blogpost but I'm really thankful that they tried to help me and accept my weird being in this crew, lol.

I know, normally I blog in german (schreibt man das so?), but today I felt like blogging in english, this is my very first blogpost in english, so please bear with me, my english not good. If you feeling like your inner Grammar Nazi is coming out, feel free to leave a comment below but only constructive criticism, no hate! If anyone is interested in watching our show (who knows), you can write it in the comments and I will send you a link. And yes, it was a KPOP Dance Contest, so obviously we danced to korean music but I encourage you to give it a try, it's really not that bad and our show is only half as good if you turn down the music.

I hope you enjoyed todays storytime. Lots of love, Bao


Candid shot of silly me - again thanks to Supakul Production 


New beginning

October 3, 2016

Nach nun mehr als einem halben Jahr gibt es endlich wieder einen neuen Blogpost hier. Ich bin wahrscheinlich ziemlich eingerostet was das Schreiben betrifft, dennoch möchte ich versuchen etwas zur Veränderung meines Blogs zu schreiben.

In meinen letzten paar Posts hat man mir schon meine Unlust zum Bloggen angemerkt. Es zog sich von Anfang des Jahres bis hin zum Sommer, wo ich im Urlaub in Vietnam wieder Motivation gewann. Nach langem hin und her habe ich mich dazu entschieden meinen Blognamen zu ändern. Ich konnte mich schon lange nicht mehr mit meinem alten Blognamen identifizieren, er entstand zu damaligen Teenagerzeiten. Dazu fiel auch die Entscheidung nicht mehr unter meinen ehemaligen "Bloggernamen" Alice zu schreiben. Auch dieser gehörte zur Geburt dieses Blogs, ich mochte meinen Namen Bao schnurstracks einfach nicht, habe immer mehr Gefallen an der Idee, unter dem Namen Alice zu bloggen, gefunden und so kam es dann auch, dass der allererste Blogpost von Alice veröffentlicht wurde. Mittlerweile kann ich mich nicht mehr mit Alice identifizieren. Das klingt alles dramatischer als es ist. Mein Blog ist einfach mit mir etwas älter und reifer geworden, dazu gehören eben auch Veränderungen. Ich stehe nun mehr hinter dem, wer und was ich bin und ich habe wieder mehr Motivation und Inspiration zum Bloggen.


Mein neuer Blogname journalofb hat eine ganz einfache Bedeutung - mein Blog ist wie eine Art Tagebuch für mich. Hier kritzel ich alle meine schönen Memoiren nieder, hier zeige ich Fotos, die mir gefallen, hier teile ich meine kleinen Geschichten mit der Welt - journal of Bao. Zum Namen inspiriert hat mich mein Taschenkalender, der für mich auch als Tagebuch fungiert und in denen nicht nur Termine, sondern jegliche Erlebnisse notiert werden. Ich möchte einen wundervollen Tag nicht als abgehakt in eine Schublade meines Gedächtnis packen. Ich möchte ihn schmücken, mit einer Prise liebevoller Bearbeitung in meinen Kalender verewigen. So auch hier auf dem Blog. 

Danke an Kritsch - Supakul Production

Ich plane demnächst einige Bilder von meinen bisherigen Reisen dieses Jahres zu veröffentlichen. Eigentlich ist es Tradition, dass ich Bilder von meinem Urlaub in Vietnam hier auf dem Blog zeige, deswegen werde ich mich so schnell es geht daran setzen. Regelmäßig zu bloggen habe ich dennoch nicht vor, da ich mich im Endspurt meines Studiums befinde. Ein halbes Jahr wird es bis zum nächsten Blogpost aber nicht dauern. Zudem spiele ich noch mit dem Gedanken auf englisch zu bloggen. Noch muss eine Menge Arbeit bezüglich des Blogs erledigt werden. Langsam aber sicher wird es wieder. 

Soviel zum neuen Start. Freut mich sehr, wenn ihr es bis hierhin geschafft habt :-). Bis bald, Bao 

2015 recap & update

January 25, 2016

Besser spät als nie. Ich habe mich endlich mal dazu aufgerafft diesen Blogpost zu schreiben. Der allerletzte Blogpost des Jahres sollte traditionsgemäß immer ein Recap sein. Normalerweise versuche ich ihn noch vor dem neuen Jahr zu schreiben, diesmal wurde der Recap eben doch der allererste Blogpost des Jahres. Ich wollte vor Weihnachten einfach eine Pause vom Blog nehmen. Die Pause tat mir gut, nun verspüre ich wieder etwas Lust und Motivation um an meinem Blog zu arbeiten. 

Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen? Mein Neujahrsabend war ganz angenehm, ich habe ihn mit meiner Familie und meinem Freund verbracht. Danach bin ich mehr oder weniger wieder in meinem leichten Dämmerzustand gefallen. Ich wünschte ich könnte einen Winterschlaf machen, einfach erst wieder aufstehen, wenn die Sonnenstrahlen wieder da sind. Normalerweise habe ich nichts gegen den Winter, das gehört eben mal zu unserem Leben hier in Deutschland dazu, aber diesen Winter bin ich so furchtbar unmotiviert und träge. Ich hoffe es hält nicht allzu lange an, denn dieses Jahr habe ich eigentlich eine Menge vor. Aber dazu später mehr...

2015 war ein ziemlich lehrreiches Jahr gewesen. Ich habe vieles neues dazu gelernt, vor allem viel über mich selbst. Ich habe gelernt, wie ich ticke, was für Macken ich habe, welche Stärken und Schwächen ich besitze. Seiten an mir, wo ich felsenfest davon überzeugt war, dass sie so bleiben werden, haben sich verändert. Ich blieb kritisch, habe verschiedene Perspektiven eingenommen, stets versucht alles aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Habe mich Stück für Stück so akzeptiert wie ich bin, habe mich selbst besser kennen gelernt. 

Der Weg der Selbstfindung ist nicht für jedermann einfach und kurz. Viele müssen sich auf die lange Reise begeben, die gezeichnet ist von Höhen und Tiefen. So wie ich. Ist es der richtige Weg? Stehe ich vor einer Sackgasse? Schwimme ich gegen den Strom? Oft fühlt es sich so an für mich. Wie als ob dichter Nebel meine Sicht versperren würde. Dann herrscht Stillstand im Leben, gefolgt von ungeduldiger Rastlosigkeit.
Doch mit der Zeit weiß ich nun endlich, dass es besser ist mit Geduld den Weg zu beschreiten, stets Vertrauen in das eigene Können und die Intuition zu haben, statt blind, hastig und ziellos der vermeintlich richtigen Antwort hinterher zu jagen. Natürlich gibt es immer noch Zeiten, wo ich rastlos bin, am liebsten so schnell wie möglich nach der Antwort, der Lösung, greifen möchte und schließlich doch nur ins Leere fasse. In solchen Momenten merke ich dann was für ein Druck auf mir lastet und versuche es dann wieder mit innerer Ruhe anzugehen.
Manche Fragen an mich selbst wurden gelöst, manche sind immer noch unbeantwortet. Doch es ist besser, die Antwort mit der Zeit kommen zu lassen, als diese krampfhaft im Jetzt zu erzwingen. 

Ich hoffe, dass ich mit dieser Einstellung die Hürden dieses Jahres erklimmen kann. Die wohl größte stellt meine Abschlussarbeit dar. Seit Monaten wollte ich diese schon angehen, ständig kam was dazwischen. Langsam wird es endlich was. Ich weiß nicht wieso, aber ich habe so Bammel davor sie zu schreiben, ich fühle mich so verdammt unsicher. In kleinen Schritten werde ich versuchen diese große Aufgabe zu bewältigen. Ziel ist es, sie bis Sommer fertig zu schreiben, da ich im Sommer mit meiner Familie gemeinsam nach Vietnam fliegen werde, um dort Urlaub zu machen. Da möchte ich ungern die Abschlussarbeit gedanklich mitnehmen. 

Was mein Blog betrifft, habe ich ebenfalls einige Pläne. Ich denke seit längerem über einen Namenswechsel nach, bin mir aber noch sehr unsicher. Was meint ihr, soll ich meinen Blognamen behalten oder eine Änderung wagen? Ich würde mich über eure Meinungen freuen. Zudem erwäge ich es zukünftig auch in englisch zu schreiben, da bin ich mir aber ebenfalls unsicher. Eventuell werde ich meinen Blog erst mal schließen, bis ich wieder mehr Zeit habe, um mich ihm zu 100% widmen zu können. 

Bis bald,
Alice 



Weekly Review(s) & super Fashion Markt

November 16, 2015

Hallo alle zusammen. Es war etwas still hier in letzter Zeit. Als ich dachte, dass ich nach meinem Praktikum wieder mehr Zeit haben werde, lag ich total falsch. Es stimmt, ich sitze zwar nun nicht mehr acht Stunden am Tag im Büro, aber dafür bin ich jetzt in so viele verschiedene Projekte eingebunden. So wie ich bin, habe ich mich selbst und meine Freizeit wieder mal total überschätzt. Seit Anfang des neuen Semesters bin ich also Mitglied einer Tanzgruppe, überforderte Nachhilfelehrerin und selbst Französisch-Lernerin. Zudem kommt noch mein Blog hinzu, welcher wegen dieser neuen (Lebens-)Projekte etwas zurücktreten musste. 

Letztes Wochenende haben mein Freund und ich uns eine kurze Auszeit gegönnt und sind nach Köln gefahren. Köln hat in unseren Herzen einen besonderen Platz, da wir damals als Freunde zusammen nach Köln gefahren und uns dort erst wirklich näher gekommen sind. Jedenfalls wurde ich zum super Fashion Markt im MAKK eingeladen und da haben wir uns beide gedacht, dass es keine schlechte Idee wäre Köln wieder mal einen Besuch abzustatten. 

Dort haben wir uns auch mit Linh von in high fashion laune getroffen. Wir sind erst mal in burgerlich was essen gegangen, ein echt toller Laden, zugegeben, das Essen war jetzt nicht unbedingt 5 Sterne, aber die Location war wirklich schön! Danach sind wir zum MAKK gelaufen, ich muss sagen, dass mich die Straßen Kölns etwas verwirren, aber wir sind sicher angekommen. Dort wurden wir freundlich begrüßt und uns wurden wirklich coole Goodie Bags überreicht (jedes einzelne ein Unikat), dann ging es auch schon weiter in die Ausstellung. Es wurden Stücke von Modedesignern von A bis Z vorgestellt und es war wirklich interessant zu sehen, was die Designer entworfen haben, jedoch hielt sich mein Interesse in Grenzen, weil ich nicht so viel damit anfangen konnte. 




Danach haben wir uns den eigentlichen Fashion Markt angeschaut, wo Designer ihre Label, Klamotten oder Schmuckstücke präsentierten. Es war wirklich inspirierend sich all die Stücke der Designer anzuschauen, man konnte sehen wie viel Mühe und Arbeit sie darein gesteckt haben. Ich fand das eine oder andere Teil interessant, aber gekauft habe ich mir nichts, denn, das könnt ihr euch bestimmt denken, günstig ist es nicht wirklich. 


 Wunderschöne Handyhüllen, Taschen und Schmuck von ELEKTROPULLI 


Die Atmosphäre war entspannend und nach ausreichendem Schlendern zwischen den Ständen haben wir uns noch im Café hingesetzt um etwas zu plaudern. Alles in allem ein interessanter Abend, wo ich viele neue Eindrücke sammeln konnte und auch endlich mal die süße Linh persönlich kennen gelernt habe :-).Da ich zu dem Zeitpunkt krank war, ging es danach für mich und meinen Freund auch wieder schnell zurück ins Hotel, wo ich erschöpft ins Bett fiel. Am nächsten Tag sind wir noch etwas in Köln spazieren gegangen, wobei wir versucht haben die Innenstadt zu vermeiden, da es verdammt voll war. Trotzdem ist Köln eine liebenswürdige Stadt, die wir wohl noch öfters besuchen werden. 

Soviel zu meinem Update. Ansonsten gibt es nichts neues und meine Woche ist wieder mal vollgestopft. Ich fühle mich in letzter Zeit öfters ausgelaugt und demotiviert. Ich hoffe es liegt nur am Wetter. 

Bis bald, Alice


P.S. Ich möchte kurz etwas zu den Ereignissen letzte Woche am Freitag in Paris sagen. Ich saß zum Zeitpunkt der Geschehnisse am Laptop und war mit meinem Freund in einem Spiel drin, als ich dann zum Handy griff und im Gruppenchat von den schrecklichen Nachrichten las. Ich war schockiert gewesen, habe sofort meinen Verwandten in Paris geschrieben, zum Glück ging es ihnen gut. Es wurde eine unruhige Nacht für mich, auch weil ich dann noch erfuhr, dass in Beirut ebenfalls ein Anschlag verübt wurde. Es ist nicht so, dass ich keine Nachrichten schaue, aber es kommt vor, dass ich aus Zeitgründen nicht dazu komme. Der ganze Strom dieser verheerenden Neuigkeiten, der in den darauffolgenden Tagen auch nicht abnahm, im Gegenteil, es wurde immer mehr, machte mich wirklich sehr traurig und erinnerte mich wieder daran, dass wir alle stets dankbar sein sollten für unser Leben. Mein Beileid und Mitgefühl an alle Opfer dieser unglaublichen Gräueltaten. Ich wünsche uns allen vom Herzen Frieden, auf der ganzen Welt. Mehr nicht. Meine Meinung.




Outfit & some smalltalk about social media

November 4, 2015

Da bin ich wieder. Mich hat es nun auch erwischt, ich bin erkältet, deswegen möchte ich euch schon mal vorwarnen, dass ich heute höchstwahrscheinlich etwas verdreht schreiben werde, denn mein Kopf kann gerade nicht so klar denken, wie er eigentlich sollte. 

In letzter Zeit ist so vieles tolles passiert, ich finde es schade, dass ich kaum dazu komme darüber zu bloggen. Ich hoffe, dass ich dieses Wochenende fleißig Fotos machen werde, denn es wird ein vielversprechendes Wochenende. Es ärgert mich ziemlich, dass ich genau jetzt krank geworden bin, aber ich werde dafür sorgen, dass mein Körper sich schnell wieder erholen kann, sodass ich den Trip nach Köln und das Teamtreffen am Sonntag genießen kann ;-)! Mehr dazu in anderen Posts. 

Folgende Fotos sind vor einem Monat entstanden. Ich finde sie nicht perfekt, vor allem, weil ich mich selbst auf diesen Bildern sehr komisch finde, ich sehe wie ein "Sack" aus, haha, das Posen will gelernt sein (nein, es ist kein fishing for compliments). Nun, was ist aber schon perfekt, vor allem in der Welt des Social Media...? Dazu gleich mehr. Da ich aber das Licht auf den Bildern so schön fand, habe ich mich trotzdem dazu entschlossen sie hochzuladen, zudem haben mein Freund und ich geduldig eine halbe Stunde auf die golden hour gewartet, sogar mit App, und als es dann soweit war, sind wir beide wie verrückt rumgeturnt, denn die golden hour geht immer verdammt schnell vorbei. Die Mühen sollen also nicht umsonst gewesen sein.



Bluse Esprit ; Jeggings Pull&Bear ; Stiefeletten H&M

Zurück zu diesem "nichts ist perfekt"-Thema. Ihr habt die Sache mit dem Instagram-Model Essena O'Neill bestimmt mitbekommen. Wenn nicht, möchte ich euch erzählen worum es bei dieser Sache geht. O'Neill war ein ganz normales Mädchen, bis sie über Nacht zu einer Instagram-Berühmtheit wurde. Ihre makellosen Bilder zeigten ein perfektes Leben, sie wurde von zahllosen Firmen gesponsert und führte nebenbei auch noch einen erfolgreichen Blog und YouTube-Kanal. O'Neill selbst wurde ein wahrgewordener Mädchentraum. 
Vor einigen Tagen wurde O'Neill über Nacht nochmal zu einem Social Media-Phänomen. Diesmal jedoch sah man eine zerbrochene Teenagerin, die tränenüberströmt der Welt erzählt, dass Social Media eine Scheinwelt ist, die sie kaputt gemacht hat. Sie löschte um die 2000 Bilder von ihrem Instagram-Account und betitelte die, die noch übrig waren mit harten, aber wahren Wörtern. Auf Elle könnt ihr das nachlesen.

Es gibt nun natürlich viele verschiedene Meinungen zu diesem Thema. Ich selbst weiß nicht genau, was ich von all dem halten soll. Einerseits finde ich es sehr, sehr mutig von ihr, diesen Schritt getan zu haben, sich der ganzen Welt "entblößt" zu haben. Es muss anscheinend ein großer Druck gewesen sein, diese Scheinwelt aufrecht zu erhalten. Andererseits kann ich ihr Leid nicht vollkommen nachvollziehen. Es ist nämlich irgendwo schlichtweg einfach ein "first world problem". So schrecklich diese Last gewesen sein mag, ich denke mir, dass es nicht sehr schwer sein kann, sich davon zu "erholen". Den ersten Schritt hat sie immerhin getan. Zudem finde ich, war es nicht die alleinige Schuld des Social Medias, dass sie daran zerbrochen ist. Meiner Meinung nach war es ihr Umgang mit Social Media selbst, der sie dann in einen Strudel von Lügen, Identitätskrisen und schließlich  zu dem (vermeintlichen) Verlust der eigenen Persönlichkeit geführt hat.

Emma ganon hat dazu einen wundervollen Artikel geschrieben. 

"Social media is not to blame here. It's up to us not to treat it like a game. Treating it like a numbers game will only end in tears. Chasing clicks will leave us hollow. Creating meaningful content that people enjoy will make the difference. Social media can be fantastic if we keep it fucking real."

"The Internet is what you make it", das ist so wahr. Früher, das gebe ich offen zu, war ich auch nur auf Klicks, Follower und Likes hinaus. Auf Zahlen. Aber ich bin froh und stolz darauf, dass ich mich von dieser Einstellung entfernt habe, denn sie nahm mir nur den ganzen Spaß am Bloggen weg. Ich habe schon mal darüber geschrieben, "how social media brainwashes us", und ich kann nicht oft genug darüber schreiben. Das Internet ist mittlerweile ein fester Bestandteil unserer heutigen Welt, aber wir dürfen nicht vergessen eine klare Grenze zwischen der realen Welt und die des Internets zu ziehen. Und wenn wir das Internet, das Social Media in unserem Leben integrieren wollen, dann bestenfalls immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass wir mehr sind als unsere virtuellen Gesichter, mehr als die Zahlen, die an unseren Accounts haften, aber nichtssagend sind über unsere Person. Nicht die Zahlen, sondern der Content, den wir produzieren und wie wir den präsentieren, macht uns aus.

Zum Schluss noch ein tolles Zitat aus Emma ganons Artikel:

"The Internet is an incredible place to share your interests. If you love writing, be a blogger. If you love fashion, take photos of your clothes. If you love performing, grab a camera. If you love music, upload it straight to YouTube. If you want to illustrate, share it on Tumblr. The list goes on. But, remember the art. Remember the craft. Remember the reason why."


Hoffentlich hat euch der heutige Blogpost gefallen und hoffentlich habe ich nicht zu verwirrend geschrieben? Ich wünsche euch jedenfalls noch eine schöne Woche, ich melde mich entweder Ende dieser oder nächste Woche bei euch. 
Bis bald ihr Lieben, Alice 

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