Vietnam 2014 Pt. 3

August 17, 2014

Hallo!

Wie geht es euch allen so? Ich habe gehört, dass es in Deutschland ziemlich verregnet sein soll, hoffe ihr fängt euch keine Erkältung ein, so wie ich letztens. Mir geht es aber eindeutig wieder besser und ab morgen fängt auch schon meine letzte Urlaubswoche an.

Ich bin nun seit einer Woche in Da Nang. Wir haben ziemlich vieles unternommen, aber uns auch viel ausgeruht, da hier die Hitze und Schwüle unglaublich anstrengend sein kann. Meist lagen wir also über den Tag auf der faulen Haut und wurden erst gegen Nachmittag aktiv, dann haben wir meist ein Spaziergang gemacht oder sind am Strand in den Wellen schwimmen gegangen.

Heute nachmittag haben wir uns jedoch mal dazu entschieden wandern zu gehen. Nicht weit von uns entfernt liegt ein (nicht zu hoher) Berg (,dessen Name ich nicht schreiben kann, da muss ich meine Mutter nochmal fragen). Die gleißende Mittagssonne war verschwunden und schwache Sonnenstrahlen drangen durch vereinzelte Wolkengrüppchen durch, es war zwar immer noch warm, aber kühle Meeresbrisen erfrischten uns. Perfekte Vorraussetzungen zum Erklimmen eines Berges! 

Am Fuß des Berges schlenderte ich noch durch einige Schmuckstände, ergatterte zwei, drei süße Armbändchen und dann ging's los. Ich muss ehrlich sagen, nach einigen steilen Treppenstufen ging mir echt fix die Puste aus, aber es ging noch viel weiter hoch. Nach einigen Pausen, wo wir auch Tempel besichtigt haben, die dort gebaut wurden, wollten wir den höchsten Punkt dieses kleinen Berges erklimmen. Steile Steinstufen wurden irgendwann zu eckigen Gestein und kleinen Felsen, auf denen wir nun klettern mussten. 
Kurz, wirklich kurz vor dem höchsten Punkt machten meine Geschwister und ich halt. Ich gab vor Erschöpfung auf. Meine Eltern hievten sich noch an Gesteinsbrocken vorbei und riefen uns dann von oben zu wie herrlich die Aussicht doch sei. Kurz darauf stieg auch meine kleine Schwester hoch. Mein Bruder und ich murrten uns noch kurz an, uns war schrecklich heiß, dann schwiegen wir. 

So ging es eine Weile weiter. Dann... es war nur ein kurzer Gedankengang. 
"Du hast es soweit geschafft, die zahlreichen Stufen hinter dir und nun willst du halt machen? Kurz vor dem Ziel?" Ich gab mir einen Ruck, erklimmte die letzten paar Gesteine und wurde mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Es war einfach idyllisch und beruhigend, das Meer zu unseren Füßen und die von Sonnenlicht getränkten Wolken über unseren Köpfen.
Auf dem Heimweg ging mir die ganze Szene nochmal durch den Kopf. Auch wenn es sich für manch andere wie eine normale Geschichte anhört, für mich war es wie ein kleiner Triumph, ein Motivationsschub für das Leben. Manchmal ist der Weg zum Ziel hart und steinig, oft muss man Pausen einlegen und manchmal will man sogar aufgeben, aber genau das darf man nicht. Vor allem nicht kurz vor dem Ziel, denn auch allein schon der Weg dahin ist das Ziel.


Ich habe noch mehr Bilder auf meiner Kamera, jedoch kam ich noch nicht dazu, sie am Laptop zu bearbeiten, deswegen gibt es erst mal Bilder aus meinem Iphone. 
Ich hoffe der Post hat euch gefallen :-)

Liebste Grüße, 
Alice :-*

1 comment

  1. Hii:) schöne Blog Die Bilder sehn ja traumhaft auf!!:)
    Liebste Grüße Hanna
    www.maybeperfekt.blogspot.de würd mich freuen wenn du mal bei mir vorbei schaust:)

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