2015 recap & update

January 25, 2016

Besser spät als nie. Ich habe mich endlich mal dazu aufgerafft diesen Blogpost zu schreiben. Der allerletzte Blogpost des Jahres sollte traditionsgemäß immer ein Recap sein. Normalerweise versuche ich ihn noch vor dem neuen Jahr zu schreiben, diesmal wurde der Recap eben doch der allererste Blogpost des Jahres. Ich wollte vor Weihnachten einfach eine Pause vom Blog nehmen. Die Pause tat mir gut, nun verspüre ich wieder etwas Lust und Motivation um an meinem Blog zu arbeiten. 

Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen? Mein Neujahrsabend war ganz angenehm, ich habe ihn mit meiner Familie und meinem Freund verbracht. Danach bin ich mehr oder weniger wieder in meinem leichten Dämmerzustand gefallen. Ich wünschte ich könnte einen Winterschlaf machen, einfach erst wieder aufstehen, wenn die Sonnenstrahlen wieder da sind. Normalerweise habe ich nichts gegen den Winter, das gehört eben mal zu unserem Leben hier in Deutschland dazu, aber diesen Winter bin ich so furchtbar unmotiviert und träge. Ich hoffe es hält nicht allzu lange an, denn dieses Jahr habe ich eigentlich eine Menge vor. Aber dazu später mehr...

2015 war ein ziemlich lehrreiches Jahr gewesen. Ich habe vieles neues dazu gelernt, vor allem viel über mich selbst. Ich habe gelernt, wie ich ticke, was für Macken ich habe, welche Stärken und Schwächen ich besitze. Seiten an mir, wo ich felsenfest davon überzeugt war, dass sie so bleiben werden, haben sich verändert. Ich blieb kritisch, habe verschiedene Perspektiven eingenommen, stets versucht alles aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Habe mich Stück für Stück so akzeptiert wie ich bin, habe mich selbst besser kennen gelernt. 

Der Weg der Selbstfindung ist nicht für jedermann einfach und kurz. Viele müssen sich auf die lange Reise begeben, die gezeichnet ist von Höhen und Tiefen. So wie ich. Ist es der richtige Weg? Stehe ich vor einer Sackgasse? Schwimme ich gegen den Strom? Oft fühlt es sich so an für mich. Wie als ob dichter Nebel meine Sicht versperren würde. Dann herrscht Stillstand im Leben, gefolgt von ungeduldiger Rastlosigkeit.
Doch mit der Zeit weiß ich nun endlich, dass es besser ist mit Geduld den Weg zu beschreiten, stets Vertrauen in das eigene Können und die Intuition zu haben, statt blind, hastig und ziellos der vermeintlich richtigen Antwort hinterher zu jagen. Natürlich gibt es immer noch Zeiten, wo ich rastlos bin, am liebsten so schnell wie möglich nach der Antwort, der Lösung, greifen möchte und schließlich doch nur ins Leere fasse. In solchen Momenten merke ich dann was für ein Druck auf mir lastet und versuche es dann wieder mit innerer Ruhe anzugehen.
Manche Fragen an mich selbst wurden gelöst, manche sind immer noch unbeantwortet. Doch es ist besser, die Antwort mit der Zeit kommen zu lassen, als diese krampfhaft im Jetzt zu erzwingen. 

Ich hoffe, dass ich mit dieser Einstellung die Hürden dieses Jahres erklimmen kann. Die wohl größte stellt meine Abschlussarbeit dar. Seit Monaten wollte ich diese schon angehen, ständig kam was dazwischen. Langsam wird es endlich was. Ich weiß nicht wieso, aber ich habe so Bammel davor sie zu schreiben, ich fühle mich so verdammt unsicher. In kleinen Schritten werde ich versuchen diese große Aufgabe zu bewältigen. Ziel ist es, sie bis Sommer fertig zu schreiben, da ich im Sommer mit meiner Familie gemeinsam nach Vietnam fliegen werde, um dort Urlaub zu machen. Da möchte ich ungern die Abschlussarbeit gedanklich mitnehmen. 

Was mein Blog betrifft, habe ich ebenfalls einige Pläne. Ich denke seit längerem über einen Namenswechsel nach, bin mir aber noch sehr unsicher. Was meint ihr, soll ich meinen Blognamen behalten oder eine Änderung wagen? Ich würde mich über eure Meinungen freuen. Zudem erwäge ich es zukünftig auch in englisch zu schreiben, da bin ich mir aber ebenfalls unsicher. Eventuell werde ich meinen Blog erst mal schließen, bis ich wieder mehr Zeit habe, um mich ihm zu 100% widmen zu können. 

Bis bald,
Alice 



5 comments

  1. ich könnte auch die ganze zeit einfach nur schlafen :D
    und ich würde den namen nicht ändern, ich finde den namen schön und er spiegelt ja auch dich wieder :)

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  2. Ach, wie gut ich das kenne. Der Winter zieht einen aber wirklich richtig runter und ich komme einfach nicht in die Gänge. Du bist nicht allein, meine Liebe :) Dass du dir außerdem eine Pause gegönnt hast, ist völlig in Ordnung. Manchmal braucht man die eben, um wieder Kraft zu schöpfen!

    Was deinen Blognamen angeht liegt das wohl völlig an dir. Inwiefern kannst du dich noch mit diesem Namen identifizieren? Wünschst du dir einen Neuanfang? Spukt dir womöglich schon ein anderer, besser Name im Kopf herum? Ich finde, das solltest du ganz alleine entscheiden :)

    Alles Liebe <3

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  3. Hey Liebes ♥
    Habe dich zum Liebsten Blog Award nominiert, würde mich so soo freuen wenn du mitmachen würdest.
    http://eminevogue.blogspot.de/2016/01/liebster-blog-award.html
    Schaut doch mal vorbei :)

    Liebe Grüße aus Köln
    Emine von http://eminevogue.blogspot.de/

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  4. Toller Post, Liebes! Ich finde deinen Blog unglaublich schön und freue mich auf weitere Posts von dir in diesem Jahr :)

    Love, Julia
    www.sere-ndipity.blogspot.de

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  5. Das hört sich ganz danach an, als wäre das vergangene Jahr für dich wirklich ein Jahr der Selbstfindung gewesen. Manche dieser Dinge kommen mir nur zu bekannt vor.
    Grad das mit dem Vertrauen in das eigene Können muss ich noch ein bisschen üben...

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